Wild Atlantic Way

Der Wild Atlantic Way gehört zu den weltweit spektakulärsten Küstenstraßen und schlängelt sich von Donegal im Norden bis nach Cork im Süden an der Westküste Irlands entlang.

156 Aussichtspunkte bieten unterwegs fantastische Ausblicke auf den windgepeitschten Ozean, dramatische Steilküsten und bizarre Felsformationen. Winzige irische Dörfer ducken sich am Straßenrand in natürlichen Mulden und steinerne Ruinen alter Klosteranlagen und Kirchen erheben sich auf steilen Klippen in Küstennähe. Am Wild Atlantik Way zeugen bronzezeitliche Steinkreise von der frühen Besiedlung der Küstenregion. Eine Fahrt auf der Küstenstraße ist eine faszinierende Mischung aus Naturerlebnis und kultureller Entdeckungsreise.

Ursprünglich und authentisch präsentieren sich die wilden Landschaften Connemaras im County Galway, die der Wild Atlantic Way in seinem Verlauf passiert. Tiefe Seen, ausgedehnte Moore und der einzige Fjord Irlands machen den Reiz dieser unverfälschten Naturlandschaft aus. Die traditionellen Lachsräuchereien am Killary Fjord und das malerische Kloster Kylemore Abbey gehören zu den Attraktionen dieser Region.

Die Cliffs of Moher am Wild Atlantic Way

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Foto: von Ines Redlich

An den Cliffs of Moher erreicht der Wild Atlantic Way eine der spektakulärsten Steilküsten des europäischen Kontinents. 214 Meter hoch ragen die Felsklippen aus den Wogen des Atlantischen Ozeans. Die Steilwände stürzen nahezu senkrecht in Tiefe und unten branden die Wellen unter lautem Donnern gegen das Gestein. Der schwindelerregende Blick in die Tiefe wird vom Geschrei zahlreicher Möwen, Sturmtaucher und Lummen begleitet.

Weiter südlich führt die Küstenstraße auf die Halbinsel Dingle. Zerklüftete Steilküsten, feinsandige Strände und schroffe Bergspitzen prägen das Landschaftsbild auf der Halbinsel. Von den spektakulären Klippen der Slea Heads öffnet sich ein traumhafter Blick auf die Inselgruppe der Blasket Islands vor der Küste.

Wild Atlantic Ways am Ring of Kerry

Ein Teilstück des Wild Atlantic Ways führt über den berühmten Ring of Kerry. Die 170 Kilometer lange Küstenstraße windet sich an der wildromantischen Steilküste entlang und passiert in ihrem Verlauf bunte Fischerdörfer, mittelalterliche Klosterruinen und bronzezeitliche Steingräber. Ein reizvolles Küstenstädtchen am Ring of Kerry ist die Ortschaft Kenmare. Wahrzeichen von Kenmare ist eine jahrhundertealte Steinbogenbrücke, die sich in einem weiten Bogen über den Fluss Blackwater schwingt.

Mit Cork erreicht der Wild Atlantic Way die zweitgrößte Stadt Irlands. Sie wurde im 6. Jahrhundert gegründet und liegt auf einer Insel mitten im Fluss Lee. Aus einstigen Wasserwegen wurden in jüngerer Vergangenheit Straßen und dennoch besitzt die jahrhundertealte Stadt einen außergewöhnlichen Reiz.

Das letzte Monument menschlicher Schaffenskraft passiert die Küstenstraße am Rock of Cashel mit der gewaltigen Ruine einer gotischen Kathedrale. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war ab der Mitte des 18. Jahrhunderts dem Verfall preisgegeben. Rock of Cashel gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der grünen Insel.

(gefunden bei Irish.net)

 

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