Tipp für die Ostsee: Warnemünde

Tipp für die Ostsee: Warnemünde

An die Ostsee nach Warnemünde zu fahren, hat viele gute Beweggründe. Warnemünde ist zuerst für seinen Strand bekannt, der sich auf fünf Kilometern erstreckt. Mit einer Breite von streckenweise 100 Metern ist er der breiteste Strand an der Ostsee. Seit 1834 zieht es Badebesucher nach Warnemünde. In Nähe der Westmole besteht der Strand aus feinem weißen Sand. Kieselsteine durchsetzen den Sand weiter Richtung Westen. Besonders diesen Teil nutzen FKK-Badegäste bevorzugt. Dem Wasser vor Warnemünde attestiert das internationale Gütesiegel „Blaue Flagge“ eine sehr gute Wasserqualität. Ost-, West- und Hauptstrand sind von dieser Auszeichnung betroffen. Die Badesicherheit untersteht ebenfalls strenger Überwachung durch erfahrene DRK-Wasserretter. Zum Wohlfühlfaktor des Strandes trägt zuletzt noch der Strandkorb bei, in dem Du gegen den Wind Schutz erhältst.

Warnemünde – Urlaub an der Ostsee

Eines der Wahrzeichen von Warnemünde ist die 541 Meter in das Meer hineinragende Westmole. Sie trägt als strategisch aufgeschüttete und befestigte Mole dazu bei, die anbrandende See bei Sturm zu brechen. Dadurch dient sie dem Schutz von Warnemünde. Bei gutem Wetter läufst Du auf den aufgetürmten Steinen bis zur zwölf Meter hohen Leuchtbake am Ende der Westmole. Sie leuchtet Schiffen den Weg in den Hafen von Rostock. Die Zeit, die Du nicht am Strand verbringst, füllst Du mit einem Spaziergang auf der beliebten Flaniermeile von Warnemünde. Der „Alte Strom“ zieht sich an der Westseite entlang der Hafeneinfahrt, die aus dem Jahr 1423 stammt. Hier gibt es liebevoll hergerichtete Kapitänshäuser, die jetzt Geschäfte und Cafés beherbergen. Im Sommer beobachtest Du im Freibereich eines Restaurants die Fischkutter, Jachten und Ausflugsschiffe, die täglich ein- und auslaufen.

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Foto: (c) Carl-Ernst Stahnke  / pixelio.de

Gute Ausblicke auf Warnemünde

Verlockend ist der Ruf der Schiffshörner und Seeleute, der den Urlaubern beim Betreten der Flaniermeile entgegen schallt. Eine Fahrt auf einem Ausflugsschiff lohnt sich. An Bord kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Die Fahrt eröffnet einen ganz neuen Blick auf den alten Hafen von Warnemünde. Eine andere Perspektive nimmst Du auf dem Warnemünder Leuchtturm ein. Der 1897 errichtete Turm ragt 31 Meter in die Höhe und ermöglicht so einen beeindruckenden Panoramablick über die Ostsee. Die Aussichtsplattformen öffnen ihre Tore von Mai bis September für Besucher. Der Leuchtturm steht auch heute noch in Gebrauch. Sein Licht strahlt 20 Seemeilen oder 37 Kilometer auf das Meer hinaus.

 

Am östlichen Ende der Strandpromenade liegt der „Teepott“. Das Gebäude mit dem außergewöhnlichen, geschwungenen Dach steht unter Denkmalschutz und enthält Restaurants und Souvenirläden. Im „Teepott“ stellt Warnemünde die Exponate von Reinhold Kasten, einem der letzten Weltumsegler, aus. Eine ansprechende Ferienwohnung findest Du über das Portal Interdomizil. Sie macht Deinen Aufenthalt in dem vielseitigen Ostseebad angenehm und komfortabel.

 

Foto: (c) Carl-Ernst Stahnke  / pixelio.de

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