Rügen – mehr als nur Kreidefelsen

Rügen – mehr als nur Kreidefelsen

Die Ostseeinsel Rügen gehört schon lange zu den beliebtesten Urlaubsorten und Ausflugszielen in Deutschland. Zu Kaiserzeiten planschten die Urlauber an den Stränden Rügens. Ein reiner Strandurlaub wird jedoch für aktive Urlauber schnell langweilig. Rügen hat aber viel mehr als beeindruckende Küstenlandschaften und schöne Strände zu bieten. Im Südosten in dem ehemaligen Jagdgebiet Granitz trifft der Wanderer oder Radfahrer auf eines der größten Waldgebiete auf Rügen. Die Hitze des Sommers spürst Du hier selbst in der Hochsaison kaum, denn im Schatten der Bäume herrscht immer eine angenehme Kühle. In der Granitz liegt auch das Jagdschloss Granitz. Der Bau des Schlosses begann 1837. Kronprinz Friedrich, später Kaiser Wilhelm IV. gab den Bau bei dem berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel in Auftrag. In 144 Meter Höhe über dem Meeresspiegel befindet sich die Aussichtsplattform. In dem Jagdschloss kommst Du in den Genuss von allerlei skurrilen Raritäten wie die Möbel aus Hirschhorn.

 

Die Fahrt mit dem Rasenden Roland

Mit der kleinen Dampfeisenbahn Rasender Roland fährst Du dann bis nach Sellin. Hier siehst Du die schöne Badearchitektur von Sellin. Zu den Reisetipps zählt auch das Standesamt von Sellin, das sich auf der mit knapp 400 Metern längsten Seebrücke Rügens befindet. Einem UFO gleicht das Standesamt von Binz, dem größten Seebad auf der Insel. Das Gebäude war einmal eine Rettungsstation, das ein Binzer Architekt entwarf. Von der Binzer Seebrücke starten Ausflugsschiffe zu den berühmten Rügener Kreidefelsen. Vom Schiff aus fällt Dein Blick auch auf Prora, wo einst die Nationalsozialisten das größte Seebad zu bauen gedachten. 1936 begannen sie mit den Baumaßnahmen für die riesigen Hotelkomplexe. In einem Teil der großen Bauten haust seit 2011 nun eine Jugendherberge für ein junges und preisbewusstes Publikum.

 

Rügen

Foto: (c) Dieter Hopf  / pixelio.de

Naturerbe auf der Insel Rügen

Hinter dem meilenlangen, zum größten Teil leer stehenden Komplex befindet sich seit Kurzem das Naturerbe-Zentrum der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), das auch einer der Reisetipps für Rügen ist. Das dahinter liegende Naturschutzgebiet ist vom spektakulären Aussichtsturm „Adlerhorst“ zu überblicken. Du gelangst zu dem 40 Meter hohen Aussichtspunkt über den Wipfelpfad, der beim Informationszentrum beginnt. Das 1.900 Hektar große Naturschutzgebiet Prora ist von einer Fläche fast so groß wie das Saarland umgeben. Dort fanden bis zur Wende militärische Übungen statt. Die nutzlos gewordene Übungsfläche bietet besonders selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum. Für eine Reise nach Rügen ist das Mieten eines Ferienhauses sinnvoll, da Du Dich von da aus frei auf der Insel bewegen kannst. Hier sind die vielen Ostseebäder , wie Baabe, eine gute Adresse zum Wohnen. Ferienwohnungen in bester Lage findet man z.B. auf Meeresblick-baabe.de. Von dort aus kann man die „andere“ Seite von Rügen erkunden.

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  1. Das ist wohl war, das Rügen mehr als nur ein Kreidefelsen ist!

    Ich habe mich schon kurz nach der Wende in die Insel Rügen verliebt, als ich das erstemal einen Urlaub auf der Ostseeinsel verbracht habe. Dies ist zwar schon lange her, aber unvergesslich für mich. Die ist einfach einmalig mit ihrer Landschaft, den einzelnen Bodden, den markanten Kreidefelsen und den langen Sandstränden. Ich finde die Insel hat sich nach der Wende hervorragend entwickelt und ist immer mal wieder eine Reise wird. Wir haben uns sogar eine Ferienwohnung auf Rügen gegönnt. So haben wir jederzeit die Gelegenheit einen Rügenurlaub zu verbringen.

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