Kaffeehäuser in Wien

Die österreichische Hauptstadt Wien genießt internationale Bekanntheit. Jährlich zieht es zahlreiche Touristen in die Stadt, die für Prunkbauten aus der Kaiserzeit und geschichtlichen Spuren berühmter Musiker – etwa von Mozart oder Beethoven – steht. Wien hat vielfältige Sehenswürdigkeiten wie den Stephansdom, das Schloss Schönbrunn oder die Staatsoper zu bieten, dazu zählt die Altstadt zum Weltkulturerbe. Das war lediglich eine kleine Auswahl der dortigen Reisetipps. Ein Kurzurlaub in Wien lohnt sich folglich – zu jeder Jahreszeit. Nicht nur im Dezember, wenn die Weihnachtsmärkte winterliche Stimmung verbreiten, verspricht ein Aufenthalt in der Hauptstadt beste Unterhaltung. Preiswerte Ferienwohnungen und Apartments – zu finden unter www.gowithoh.de – stellen währenddessen die ideale Unterkunftsmöglichkeit dar.

 

Bei Deinem Wiener Kurzurlaub hast Du die Qual der Wahl. Neben den bereits erwähnten Sehenswürdigkeiten warten viele weitere empfehlenswerte Reisetipps. Die österreichische Hauptstadt machte sich neben den beeindruckenden Bauten und der musikalischen Vergangenheit auch kulinarisch einen Namen. Das bekannte Wiener Schnitzel ist mittlerweile weltweit verbreitet. Zahlreiche Küchen in Wien servieren das hauchdünne, panierte Kalbsfleisch mit Kartoffelsalat und einer Scheibe Zitrone. Doch das Wiener Schnitzel ist keine Besonderheit mehr. In anderen Ländern ist das Gericht ebenfalls auf der Speisekarte zu finden. Anderorts vergeblich suchst Du dagegen die berühmten Wiener Kaffeehäuser. Ein Abstecher in die traditionelle Kaffeehauskultur darf bei deinem Kurzurlaub in Wien nicht fehlen.

 

Wiener Kaffeekultur erhält ihre traditionelle Art

Das Wiener Kaffeehaus ist ein Ort zum Diskutieren und Verweilen. Es ist seit jeher üblich, lediglich einen Kaffee – aufgetischt mit einem Glas Wasser – zu bestellen und dennoch mehrere Stunden dort zu verbringen. Das wäre in einem herkömmlichen Café undenkbar. Zugegeben: Der Kaffee schmeckt in Wien nicht anders. Es kommt auf das Ambiente an. Die bekanntesten Kaffeehäuser verzichten auf moderne Einrichtung. Du fühlst dich ins späte 19. Jahrhundert zurückversetzt. Kellner gibt es keine. Die Bedienung hört auf „Herr Ober“. Aber Achtung, höfliche Ober suchst Du vergebens. Die Bedienungen sind zwar elegant gekleidet, allerdings traditionell unhöflich und ruppig. Das ist normal und gehört zur Tradition.

Touristen lassen die Kaffeehäuser in Wien neu aufleben

Die Kaffeehäuser in Wien sind eine Institution. Dennoch profitieren die Einrichtungen maßgeblich von den vielen Touristen in der österreichischen Hauptstadt. Durch das Angebot eines kostenlosen Internetzugangs haben die Cafébetreiber Einsicht in die Herkunft ihrer Gäste. Die Anzahl fremdsprachiger Besucher nahm in den letzten Jahren deutlich zu. Dadurch erleben die Kaffeehäuser in Wien eine Renaissance. Das ist gut für den Tourismus – und gut für die Stadt selbst. Dadurch gehört Wien weiterhin zu den zehn bedeutendsten Städten des Kaffeegenusses. Stolz nennen sich die dortigen Kaffeehäuser in einem Zug mit Städten wie Melbourne, Havanna, Oslo, Lissabon oder Seattle.

 

Bild:      ©WienTourismus / Peter Rigaud

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