Holidaycheck droht Hotels mit Sanktionen

Holidaycheck droht Hotels mit Sanktionen

Härtere Sanktionen gegen Manipulation
Diese Info habe ich eben bei dem Touristikfachblatt FVW gefunden:

Holidaycheck erhöht den Druck auf die Hotellerie. Wer seine Gäste zu positiven Bewertungen drängt, wird hart abgestraft.

Foto: HolidayCheck

Holidaycheck geht in Zukunft offensiver gegen Manipulationsversuche seiner Kundenbewertungen vor. Das Portal hat seine Verhaltensregeln für die Hotellerie verschärft. Wichtigster Punkt: Hotels, denen ein massives Fehlverhalten nachgewiesen wird, werden in Zukunft offensiver als bislang mit dem wenig schmeichelhaften Siegel „Manipulationsverdacht“ (siehe Bild) ausgezeichnet.

Man gehe mit dem bereits vor zwei Jahren eingeführten Stempel künftig offensiver um als bislang, erklärte ein Sprecher von Holidaycheck. In welchem Umfang das Negativ-Siegel verwendet werde, wolle man aber nicht verraten. Bis zum Beweis eines Regelverstoßes gelte die Unschuldsvermutung. In einer früheren Version dieser Meldung stand irrtümlich, dass das Manipulationssiegel neu eingeführt wurde.

Klar sind aber die Kriterien. Holidaycheck hat seinen Code of Conduct für die Hotellerie verschärft. Demnach ist es nicht erlaubt, Gäste unter Druck zu setzen und Einfluss auf deren Hotelbewertungen zu nehmen. Wer nicht als Gast in einem Hotel übernachte, dürfte auch keine Bewertungen abgeben, heißt es. Ein Nachweis dafür ist bekanntermaßen schwer. So aber dennoch ein Mißbrauch nachgewiesen wird, drohen Sanktionen. Allerdings befürworte man weiterhin, Gäste zu einer Abgabe von Bewertungen zu bewegen, erklärt Holidaycheck. Eine freie Meinungsäußerung müsse allerdings gewahrt bleiben.

Anlass für die verschärften Verhaltensregeln sind offenbar Recherchen eines Privatsenders, der ein nicht näher genanntes Hotel an der türkischen Riviera überführt haben will, Gästen unter der Bedingung, eine positive Bewertung bei Holidaycheck abzugeben, zusätzliche Gratisleistungen anzubieten.

Quelle: FVW

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